Teleradio Vinschgau (TRV) ist ein richtiger Familienbetrieb. Rudolf Lösch ist seit über 25 Jahren Besitzer der Station mit Sitz in Schlanders. Auch seine Tochter Daniela ist hinter dem Mikro aktiv. Rudolf Lösch hat übrigens bereits in den 70er Jahren eine Amateurfunkerlizenz erworben, und pflegt Verbindungen auf  KW und im UKW Bereich in weite Teile Europas und auch in den U.S.A.  Sehr interessant sind die diversen Fotogalerien, u.a.: Arbeiten am Sender " lassen sich beeindruckende Bilder abrufen !
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RTV war ursprünglich in der Golflanerstrasse/Schlanders beheimatet. Hier befindet sich heutzutage das Elektro-Labor-Lösch !
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Während meines Besuches im Jahre 2007 hatte man das Sendestudio jedoch bereits in die Andreas-Hofer-Str. 3 (ebenfalls in Schlanders) verlegt- siehe Bild oben
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Ein grosser Aufkleber ziert das Schaufenster von Radio Tele Vinschgau
 
Im Jahr 2014 veröffentlichte TRV dieses Interview mit Rudi Lösch, einem Südtiroler Radiopionier der ersten Stunden......
 
jeweils vergrößern durch anklicken !
 

FMK-Kompakt besuchte anlässlich der Radiotage 2014 am Freitag, 9. Mai, Rudi Lösch und "sein Kind" TRV - Matthias Hornsteiner schrieb hierzu in der Fachpublikation "REFLEXION" folgendes.....

Teleradio Vinschgau (TRV) ist ein inhabergeführter Familienbetrieb und versprüht ein Flair, das die al­ten Südtiroler Radiozeiten sofort wieder lebendig werden läßt. Rudi Lösch, der Gründer und Chef von TRV, ist ein Südtiroler Radiopionier, der ab den späten 60er Jahren zunächst selbstgebaute TV-Sender in Seitentäler installierte. Rudi Lösch fing damit an, zuerst die RAI-Programme in die Täler des Vinschgaus zu übertragen, welche bislang un­ver­sorgt waren. Später kamen nach und nach auch deutschsprachige TV- Programme hinzu.

In den 70er Jahren erhielt Rudi Lösch eine Ama­teurfunklizenz, ab 1975 begann er mit der Aus­strah­lung eines namenlosen Radioprogramms. Ein Me­dien­gesetz existierte damals in Italien nicht und ge­mäß dem italienischen Rundfunkgesetz von 1949 be­stand das RAI-Monopol lediglich für Sendungen auf LW, MW und KW (an UKW hatte 1949 noch niemand gedacht). Pfiffige Köpfe nutzten diese Ge­set­zeslücke aus und so begannen die ersten pri­vaten Radiostationen im Jahre 1974 mit ihren Sen­dungen auf UKW.

Anfang der 80er Jahre wurde dann Teleradio Vinsch­gau aus der Taufe gehoben. Ursprünglich war die Station im idyllischen Bergdorf Tanas be­hei­matet, welches erst seit 1968/69 über eine Straße mit dem Hauptort Laas verbunden ist. 1984 wurde das Studio in die Mühlgasse nach Schlanders verlegt, wobei der Hamburger Radiomacher Ingo Stallmach maßgeblich am Aufbau der Station be­tei­ligt war. Anfang 1987 verließ dieser jedoch TRV und gründete im nahegelegenen Latsch seine ei­gene Station namens Radio Alpina. Später verlegte Rudi Lösch das Studio in die Göflaner Straße 21, wo die Räumlichkeiten des eigenen Radio-/Fern­sehfachgeschäftes untergebracht sind (Rudi ist von Beruf Radio- und Fernsehmeister). Mittlerweile be­finden sich die Studioräumlichkeiten in der An­dreas-Hofer-Straße 3 (ebenfalls in Schlanders).

Dort empfing uns Rudi mit seinem Team zum Auf­takt des FMK-Radiotages am 9. Mai. Da wir mit 25 Leuten ein richtig großes Publikum waren, teilten wir uns in zwei Gruppen bei den Besichtigungen der Studioräumlichkeiten auf. Eine Gruppe wurde von Rudi geleitet, die andere von seinem Sohn, der ebenfalls bei TRV aktiv ist. Zunächst bestaunten wir im Eingangsbereich technisches Equipment, das noch aus den Südtiroler Radiopionierzeiten stammt. Die Studios selbst sind selbstverständlich modern eingerichtet, uns fiel allerdings zunächst ein langes Wandregal mit Schallplatten auf. Diese wer­den je­doch nur noch für den Hausgebrauch genutzt, wie man uns erklärte.

Obgleich TRV als Vinschgauer Lokalradio anzu­se­hen ist, verfügt man heutzutage über ein gut­aus­ge­bautes Sendernetz mit 13 Umsetzern (laut Rudi, in der FMLIST fand ich nur 12 Einträge). Die große An­zahl ist notwendig, um auch kleinere Sei­ten­täler versorgen zu können. Die die Anlagen im Ei­gen­betrieb laufen, halten sich die Kosten in Gren­zen.

Nach der ausgiebigen Besichtigungsrunde lud uns das TRV-Team zum Bankett mit belegten Ba­guettes, Kuchen und Erfrischungsgetränken ein. Wir alle waren hocherfreut ob dieser liebens­wür­di­gen Gastfreundschaft und an dieser Stelle möchte ich im Namen aller Beteiligten ein herzliches "Dan­ke­schön" an die Mannschaft von TRV aussprechen!

Doch noch war unser Besuch bei TRV nicht ganz beendet. Unser FMK-Radiotag-Initiator Thomas Kir­cher stellte sich zum Interview mit einem der Mo­deratoren, in dem er nicht nur den FMK-Ra­dio­tag vor­stellte, sondern auch über seinen eigenen Wer­de­gang als Liebhaber Südtiroler Rund­funk­stationen erzählte. Nur eineinhalb Stunden später – wir waren gerade mit unseren Autos unterwegs nach Eppan, wo wir das Wochenende verbrachten – wurde das Interview bereits ausgestrahlt!                                                                                                                                                                        

Allerspätestens an dieser Stelle wird einem bewußt, was TRV ist: ein authentisches und wirklich privates Radioprogramm mit direktem Draht zu den Hörern, eine lokale Station, die fest in ihrer Heimat Vinsch­gau verwurzelt ist und ein liebevoll geführter Fa­mi­lien­betrieb. Obwohl jeder Mitarbeiter seine Auf­ga­ben­schwerpunkte hat, ist letztendlich doch auch ir­gendwie jeder für alles zuständig.

Für "deutsche Radioohren" auch reichlich unge­wohnt war der Kleinanzeigenmarkt im TRV-Pro­gramm, wie man es sonst eher aus Wochen­zei­tun­gen kennt. Diese Sendung unterstreicht zusätzlich das Lokalkolorit von TRV, und selbst die (selbst­verständlich lokale) Werbung trägt dazu bei. Sie wirkt keinesfalls störend, sondern im Gegenteil so­gar programmbereichernd! Schade ist lediglich, daß man die Volksmusiksendungen aus dem Programm genommen hat. Eine vor einiger Zeit durchgeführte Hörerumfrage führte zu dem überraschenden Er­geb­nis, daß derlei Sendungen gar keinen so großen Anklang in der Bevölkerung finden. Daraufhin stell­te man die Programminhalte um; Schlager und volks­tümliche Musik sind aber weiterhin fester Be­standteil im TRV-Programm.

Ich denke, die meisten von uns werden sich nach dem Besuch bei Teleradio Vinschgau noch mehr über den sterilen Einheitsbrei-Dudelfunk in Deutsc­h­land ärgern. Wäre es bei diesen Konzern-Radios möglich gewesen, so zeitnah unser Interview ab­zu­strahlen? Sicherlich nicht, abgesehen davon wäre das Thema "FMK-Radiotag" für diese Ra­dio­betrei­ber ohnehin nicht interessant gewesen. TRV hat uns gezeigt, wie man ein Radioprogramm ge­staltet – in Deutschland können wir leider nur davon träumen. 


Abschiedsbild vor dem TRV-Sendegebäude - in der Bildmitte Rudi Lösch (dunkelblaues Shirt)


Mitte April 2008 berichten "Die Dolomiten" mit der Überschrift "30 Jahre Privatradio in Südtirol: Privatsender stellen sich vor" über eine besondere Aktion der Südtiroler Privatradios. Nachfolgend der Originaltext:
 
 
„Deine Privatsender - Mehr von Südtirol hören und sehen“ heißt eine neue Initiative der Vereinigung der Südtiroler Privatsender „Art“ im Verband für Kaufleute und Dienstleister.
 
 
„Ziel der Imagekampagne ist es, der heimischen Bevölkerung die Funktion, den Nutzen und die Rolle der Privatsender zu vermitteln“, erklärt Art-Präsident Heiner Feuer. Anlass zu dieser Initiative ist auch das runde Jubiläum „30 Jahre Privatradio in Südtirol“.

Der Startschuss der Kampagne fällt am 18. April. Bis zum 23. April wird eine Wanderausstellung in einem dafür eigens technisch ausgestatteten „Radiobus“ in ganz Südtirol unterwegs sein.

„Er wird die Bevölkerung dazu animieren, sich aktiv mit der Thematik zu beschäftigen“, erklärt Feuer. In Kooperation mit den jeweiligen lokalen Sendern wird ein Programm sowie eine Radiowerkstatt geboten.

Interessierte können sich dabei über Technik, aber auch über die Vorbereitungen zu den Sendungen einen Überblick verschaffen.

Der Radiobus wird zwischen 10 und 16 Uhr geöffnet sein und in folgenden Ortschaften halt machen: am Freitag, 18. April in St. Ulrich (Antoniusplatz), am Samstag, 19. April in Brixen (Hartmannplatz), am Sonntag, 20. April in Sterzing (Stadtplatz), am Montag, 21. April in Bruneck (Rathausplatz), am Dienstag, 22. April in Schlanders (Kulturhausplatz/Platzl) und am Mittwoch, 23. April in Meran (Thermenplatz).

Die Radiowerkstatt samt Radiobus werden anschließend vom 24. bis 27. April bei der Freizeitmesse in Bozen Einzug halten. Dort findet am Donnerstag, 24. April auch die Fachtagung mit dem Titel „Privatrundfunk in Südtirol - zwischen Pionierarbeit und Zukunftstrends“ statt.

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Rudi Lösch von RTV beim Erklären

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Wie bereits in den "Dolomiten" erwähnt, tourt im April 2008 ein "Radiobus" durch ganz Südtirol. Um auf 30 Jahre Privatradio in ST, seine Pionierarbeit und die Stationen von heute hinzuweisen. Teleradio Vinschgau berichtete über diese Aktion > 

"mehr hören von Südtirol...!" 30 Jahre Privatradio
Geschrieben von TRV Superadmin   

...wir touren durch das ganze Land! Bestimmt haben auch sie sich schon oft die Frage gestellt, wie Radio gemacht wird. Das Jubiläum "30 Jahre Privatradio in Südtirol " gibt uns Grund genug um ihnen auch den Blick hinter die Kulissen zu präsentieren. Ab dem kommenden Freitag, 18. April tourt der RADIOBUS durch ganz Südtirol. Die moderne digitale Welt öffnet die Tore! Begleitet wird die Tour  von den Moderatoren aus Südtirols Radioszene die für eine perfekte Show sorgen. Tourdaten: 18.April, St. Ulrich Gröden, 19.April, Brixen, 20.April, Sterzing, 21. April, Bruneck, 22. April, Schlanders am Platzl (TRV ist live dabei) und 23. April, Meran Therme. Auf der Freizeitmesse ist der Radiobus auch dabei. Zum Jubiläum gibt es den Radiokongress am Eröffnungstag der Messe. Mehr hören Sie dazu in diesen Tagen bei uns im Radio.

 

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