Neben dem Festland sind neben Mallorca hauptsächlich die Kanaren DAS Zielgebiet von deutschsprachigen Urlaubssendern.

Leider ist die Zukunft auf den Kanarischen Inseln bereits seit Jahren fraglich, denn aufgrund einer neuen Lizenzierungsphase wurde KEIN ausländisches Radio auf den Kanaren berücksichtigt. Demnach sollten ab dem 1.7.2011 keine deutschen Stimmen mehr im Radio zu hören sein... Doch bis auf den heutigen Tag lassen sich diverse Radiopioniere nicht beeindrucken und senden unverdrossen weiter -nachfolgend ein kleiner Überblick der Geschehnisse auf den Kanaren. Leider haben mittlerweile einige Stationen dem Druck nicht mehr standhalten können (wollen) und tatsächlich mittlerweile den Sendebetrieb eingestellt.

Kurz nach der Bekanntgabe, dass die Grundlage für einen Sendebetrieb ab Mitte 2011 bei den deutschen Sendern auf den Kanaren nicht mehr vorhanden sei, war folgendes zu lesen:

Der Widerstand ist gross ! Kanaren: Nicht alle deutschen Sender geben auf

Nicht alle deutschsprachigen Privatradios auf den Kanarischen Inseln wollen ihr Programm nach der Nichtberücksichtigung bei der jüngsten Neuvergabe von Sendelizenzen einstellen. So wollen Mix 101 FM Radio auf Gran Canaria, Hola FM auf Fuerteventura und Radio Europa auf Lanzarote und Teneriffa auf Sendung bleiben, zumal nicht einmal eine schriftliche Information vorliege, dass die Abschaltung zwingend erforderlich sei. Radio Megawelle (Teneriffa) sieht das Vergabeverfahren als noch nicht beendet an und hofft sogar auf zusätzliche Frequenzen, Live Radio Rondo (Gran Canaria) plant eine Fortführung des Programms ausschließlich als Webradio. - Quelle Markus Weidner / SatelliFax

Es gab auch eine Petition "Petition gegen die Abschaltung deutscher Radios auf den kanarischen Inseln"

Im Oktober 2011 informierte Frank Cassebaum FM Kompakt von Hola FM mit dieser erfreulichen (Zwischen-) Info:

Die kanarische Regierung hat festgestellt, dass sie zu wenig Frequenzen hat, um alle Lizenzanfragen bedienen zu können. Man will bei der entsprechenden Behörde in Madrid weitere Frequenzen beantragen.

Bis dahin werden die bestehenden Radiosender nicht einfach so seitens der Regierung abgeschaltet. Also geht erst einmal alles so weiter wie bisher. Es wurde der Ausdruck „allegal“ und nicht illegal benutzt und soll heißen, da es vorher kein Lizenzierungsverfahren gegeben hat und niemand eine Lizenz beantragen konnte, sollen die vorhandenen „allegalen“ Radiostation nicht von heute auf morgen abgeschaltet werden können.

Am 13.05.2012 gab es ein erneutes "Update" mit der Überschrift:  Proteste gegen die Lizenzvergabe für Radiosender auf den Kanaren

Nachdem viele Betreiber regionaler Radiosender keine Lizenz erhalten haben, wurde der Vorwurf von Korruption und Vetternwirtschaft laut. Während der Ausschreibung wurden die Vorgaben einfach geändert, allerdings haben nicht alle Antragsteller dies gewusst. Wie es scheint, wurde diese Info nur an bestimmte Radiobetreiber weitergegeben, was dazu führte, das viele andere gar keine Chance mehr hatten, überhaupt in die engere Auswahl zu gelangen.

Aber auch die Tatsache, dass kein einziger Sachverständiger mit Kenntnissen der Branche bei der Bearbeitung der Anträge teilnahm stößt auf heftige Proteste. Ebenfalls auffällig ist die Tatsache, dass auf einer Inselgruppe, die vom Tourismus lebt, nicht ein einziger fremdsprachlicher Sender eine Lizenz zugesprochen bekam. Inzwischen soll ein Komitee einberufen worden sein, dass diese Vorwürfe prüfen wird.

Wie der Inhaber eines deutschen Radiosenders aus dem Süden Gran Canarias gegenüber Comprendes.de mitteilte, gab es am Mittwoch vergangener Woche eine Sitzung zu diesem Thema in Las Palmas, an dem Vertreter der Regierung und Betreiber von Radiosendern der Kanaren sowie deren Anwälte teilnahmen. Laut Aussage des Radiobetreibers, werde eine endgültige Entscheidung nun von der Zentralregierung in Madrid gefällt.

Einen offiziellen Charakter dieser Veranstaltung kann man indes ausschließen, da einige bei der Ausschreibung unterlegene Radiobetreiber nicht eingeladen wurden.

Trotz mehrfacher Nachfragen bei der Inselregierung und der Zentralregierung in Madrid konnten wir bislang keinerlei Bestätigung für ein Aussetzen der Ergebnisse der gelaufenen Ausschreibung erhalten.


In Kanaren Aktuell - vom 30.07.13 ging es erneut um die Zukunft der deutschen Urlaubsradios auf den Kanaren:


30.07.13 01:21 comprendes.de
Strafandrohung: 200.000 Euro
Fordert Kanarenregierung deutsche Radiosender auf, Betrieb sofort einzustellen?

Wie die Tageszeitung "El Día", die auf Teneriffa erscheint, berichtet, soll die Kanarische Regierung die Radiosender, die über keine der neuen Radiolizenzen verfügen, mit einer Strafandrohung aufgefordert haben, den Sendebetrieb einzustellen. Die entsprechenden Aufforderungen sollen per Einschreiben am gestrigen Montag herausgeschickt worden sein. Die Strafe bei Nichteinhaltung soll 200.000 Euro betragen!

Die neuen Radiolizenzen wurden im vergangenen Jahr in einer sehr umstrittenen Ausschreibung ausschließlich spanischen Radiosendern zugesprochen. Nicht ein einziger deutscher Radiosender wurde berücksichtigt!

Klartext heißt das: Dutzende Menschen werden ihren Job verlieren! Die besonders für Touristen wichtige Informationsquelle Radio fällt komplett weg!

Also, liebe Leser - jetzt mal fix Spanisch lernen. Oder wie wollen Sie sonst zum Beispiel über gefährliche Strömungen, Unwetterwarnungen oder Veranstaltungstipps bei den zukünftig nur noch spanisch sendenden Stationen erfahren!

Alle Proteste, die zahlreich sowohl von betroffenen Radiosendern, als auch von tausenden Fans und den deutschsprachigen Medien eingereicht wurden, wurden nicht gehört!

Tja, liebe Touristen. So wichtig sind sie unserer Kanarenregierung! Und derjenige, der jetzt gleich wieder zum Kanarenboykott aufruft, bitte - erst denken!

Weder die Hotelliers, noch deren Mitarbeiter können etwas für diese schwachsinnige, durch persönliche Interessen der verantwortlichen Politiker gesteuerte Entscheidung. Und spätestens in der nächsten Legislaturperiode geht´s den Verantwortlichen an den Kragen.

Für die Mitarbeiter der Sender wird dies jedoch ein schwacher Trost sein. Für die Inhaber, die jahrzehnte Herzblut, Geld und Zeit in die Sender investiert haben, noch weniger. Für die bedeutet das schlussendlich, die Existenz unter den Füßen weggezogen zu bekommen.

Jens Nitzsche


Meldung dank Peter Faust

Quelle 

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